Römische Antike

Die Geschichte der Römischen Antike befasst sich mit dem Zeitraum von der mythologischen Stadtgründung Roms im 8. Jh.v.Chr bis zum Zerfall des Römischen Reiches in der Spätantike. Die Geschichte der Römischen Antike ist prägend für die Geschichte Europas und die Einflüsse der römischen Kultur blieben auch nach der Antike noch erhalten. Die Römer kontrollierten zur Zeit ihrer grössten Ausdehnung ein riesiges Gebiet. Dieses umfasste den gesamten Mittelmeerraum von Vorderasien, Nordafrika bis zur iberischen Halbinsel. Ebenso Zentraleuropa bis Schottland, den Karpaten und dem Schwarzmeergebiet. Auch Kleinasien, die Levante und Mesopotamien gehörten zum Imperium Romanum. Die Römische Geschichte lässt sich aus verschiedenen Quellen rekonstruieren. Einerseits durch archäologische Quellen, andererseits durch Schriftquellen. Archäologische Quellen beinhalten materielle Hinterlassenschaften von einfachen Alltagsgegenständen wie Gefässscherben bis hin zu monumentalen Bauwerken wie das Kolosseum in Rom. Schriftliche Quellen umfassen historische Texte von diversen Geschichtsschreibern, literarische Texte und Inschriften, die auf Gräbern, Monumenten oder Statuen angebracht wurden. Dass wir heute noch Schriften antiker Autoren lesen können, ist dem Umstand zu verdanken, dass die Schriften im Mittelalter kopiert und aufbewahrt wurden.

Abb. 1: Das Imperium Romanum (Ancient World Mapping Center)